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Rostocker Volks- und Raiffeisenbank eG
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Die Trinkende

 

Anno September 2007 ist „Die Trinkende" in den Rosengarten zu Rostock zurückgekehrt. Gäste und Einheimische können die Bronzeplastik nun wieder in ihrer vollen Schönheit bestaunen.

 

Um dies zu ermöglichen, haben sich die Rostocker Volks- und Raiffeisenbank eG in Zusammenarbeit mit dem Verein Rostocker Sieben e.V. für die zweite Auferstehung „Der Trinkenden“ engagiert.
Auf Grund der positiven Erfahrungen aus der Vergangenheit, rechnete die Rostocker Volks- und Raiffeisenbank eG fest mit der Unterstützung ihrer 4.000 Mitglieder und 25.000 Kunden, sowie der Rostocker Bürger, Gästen der Hansestadt, Vereinen und Unternehmen – sie wurde nicht enttäuscht und bedanken sich an dieser Stelle noch mal bei allen Spendern, die ein Herz für die Kunst und Ihre Hansestadt Rostock zeigten.
Am 14. September 2007, 11:00 Uhr wird „Die Trinkende“ an ihren alten Platz in den Rosengarten zurückkehren. Neben Persönlichkeiten der Stadt und den edlen Spendern, sind natürlich alle Bürger und Interessierte herzlich eingeladen, diesem freudigen Ereignis beizuwohnen und die erneute Auferstehung hautnah mitzuerleben.

Zur Legende:

Vor vielen, vielen hundert Jahren befand sich in der Umgebung der Wallanlagen, die Teufelskuhle, in der laut Legende ein verwunschenes Schloss versank. Dort war das Wasser unergründlich und die Wassermenge nahm nie ab. Vielleicht ist ja die „Trinkende“ die verwunschene Prinzessin des Schlosses und ihr wiederkehrendes Verschwinden ein Teil des Fluches? – denn auch das Wasser in der Schale der „Trinkenden“ nimmt niemals ab. Erlöst werden kann die Prinzessin nur an Johannis (24. Juni).
Wie? Darüber schweigt sich die Legende aus.
Vielleicht ist ja die „zweite Auferstehung“ der Bronzefigur „Trinkende“ der Schlüssel, um den Fluch zu lösen?

Zur Geschichte:

Die „Trinkende“ ist eine Bronzeplastik mit Springbrunnenfunktion, d.h. je mehr sie trinkt, desto mehr Wasser läuft in sieben Wasserstrahlen aus ihrer Schale. Geschaffen wurde die Bronze-Schönheit einst durch den Berliner Künstler Prof. Victor Heinrich Seifert. Der Kaufmann Friedrich Best schenkte die Skulptur, deren Kosten damals 14.000 Mark betrugen, der Stadt Rostock, wo sie ab 1922 am östlichen Ende der Wallanlagen, die sich dort erholenden Rostocker Bürger mit ihrem Anblick und Wasserspiel erfreute.
Der frühere Name „Trinkerin“ wurde im Laufe der Zeit ohne Begründung in „Trinkende“ geändert. Ob der gesellschaftliche Wandel oder die „Political Correctness“ dafür verantwortlich waren, dürfte Stoff für wilde Spekulationen bleiben.