Große Spende für Technisches Hilfswerk in MV

Rostocker Volks- und Raiffeisenbank eG unterstützt gemeinsam mit den Volksbanken THW-Landesvereinigungen

Die Volksbanken und Raiffeisenbanken haben ihre Spendenaktion zugunsten der Landesvereinigungen des Technischen Hilfswerks (THW) in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein erfolgreich abgeschlossen. VR-Banken und Privatpersonen spendeten gemeinsam insgesamt 97.086 Euro, davon 38.880 für die THW-Landesvereinigung in Mecklenburg-Vorpommern und 58.206 Euro für die THW-Landesvereinigung in Schleswig-Holstein. Die THW-Landesvereinigungen unterstützen als gemeinnützige Vereine die Ortsverbände des THW, so dass die Spenden in voller Höhe in die ehrenamtliche Katastrophenhilfe des THW fließen. „Wir bedanken uns herzlich für diese tolle Aktion und die großzügigen Spenden. Unter anderem konnten wir mit den Geldern Notebooks für unsere Ortsverbände anschaffen, mit denen wir künftige Einsätze vor Ort noch besser koordinieren können“, sagt Michael Lucht, Landesvorsitzender der THW-Landesvereinigung in Mecklenburg-Vorpommern.

Helfer aus Mecklenburg-Vorpommern leisten viele tausend Einsatzstunden in Hochwasserregion

Die Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten in den betroffenen Gebieten gehen auch Monate nach der Hochwasserkatastrophe weiter. Neben den hauptamtlichen Einsatzkräften sind vor allem viele freiwillige Helferinnen und Helfer in den betroffenen Flutgebieten im Einsatz, um die betroffenen Menschen beim Aufräumen zu unterstützen. Auch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) aus Mecklenburg-Vorpommern waren an der Bewältigung der Katastrophe beteiligt.

„Schon kurze Zeit nach den ersten Berichten über die schweren Unwetter haben sich unsere Einsatzkräfte auf den Weg in die Katastrophengebiete gemacht“, erklärt Michael Lucht. „Seit Mitte Juli haben über 200 Helferinnen und Helfer aus den Ortsverbänden in MV viele tausend Einsatzstunden in den Hochwasserregionen geleistet“, so Lucht. Bis zum Abschluss der Arbeiten dürfte es noch lange dauern. THW-Präsident Gerd Friedsam hat den betroffenen Regionen versichert, dass das THW solange vor Ort ist, wie seine Hilfe gebraucht wird. Ein Schwerpunkt ist derzeit immer noch der Bau von Behelfsbrücken: Im November konnte im Ahrtal die 20. Brücke übergeben werden.

Spenden sollen auch für künftige Einsätze verwendet werden

Bei ihrer Arbeit sind die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aus den THW-Ortsverbänden auch auf finanzielle Unterstützung von außen angewiesen, um zusätzliche Einsatzausstattung beschaffen zu können. Ende Juli hatten die Volksbanken Raiffeisenbanken deshalb online eine Spenden-Plattform eingerichtet, wo VR-Banken und Privatpersonen gemeinsam die THW-Landesvereinigungen in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein unterstützen konnten. Die Volksbanken Raiffeisenbanken wollten mit ihrer Spendenaktion dazu beitragen, dass die THW-Einsatzkräfte gut auf künftige Aufgaben vorbereitet sind – in anderen Bundesländern genauso wie im Norden und Nordosten.