Rostocker Volks- und Raiffeisenbank eG gibt die Gewinner bekannt

Die Volksbanken Raiffeisenbanken in Mecklenburg-Vorpommern haben die Gewinner ihrer Aktion „Spielen? Aber sicher!“ bekanntgegeben. 39 Spielstätten im Land sollen in den kommenden Wochen und Monaten instand gesetzt werden, allein drei davon in und um Rostock.

Um für mehr Sicherheit auf den Spielplätzen im Land zu sorgen, wurde die Aktion „Spielen? Aber sicher!“ in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal durchgeführt. Über 680.000 Euro haben die VR-Banken seit 2009 zur Verfügung gestellt und damit bereits mehr als 300 Spielplätze saniert.

Trotz Corona hohe Zahl an Bewerbungen
Von Boizenburg an der Elbe bis nach Ueckermünde im Landkreis Vorpommern-Greifswald, von Melz an der Mecklenburgischen Seenplatte bis hoch in den Norden nach Stralsund: 39 Spielstätten im ganzen Land können sich nun auf einen Geldsegen von den Volksbanken Raiffeisenbanken freuen, um in den kommenden Wochen und Monaten ihre Schaukeln, Wippen und Rutschen zu sanieren.

Trotz Corona stieß die Aktion abermals auf großes Interesse. Nachdem im Vorjahr eine Rekordzahl von 192 Bewerbungen eingereicht worden war, haben im diesem Jahr 170 Kindergärten, Kitas, Schulen, Städte, Gemeinden oder sonstige private und öffentliche Träger an der Aktion teilgenommen.

Sanierungen starten in Kürze
Jetzt geht es an die Arbeit: In den kommenden Wochen und Monaten werden die Sanierungen durchgeführt, damit die Kleinsten im Land auch in Zukunft sicher spielen und toben können.

Unsere Gewinner: Hort „Storchennest“ in Broderstorf, Landkreis Rostock

Unsere Gewinner: Evangelisch-Lutherische Ufergemeinde Rostock, Landkreis Rostock

Mit dieser Bewerbung hat die Evangelisch-Lutherische Ufergemeinde Rostock uns überzeugt: "Wir betreiben neben unserem Gemeindezentrum seit 30 Jahren einen Kinderspielplatz für alle Kinder des Stadtteiles Rostock Groß Klein. Die Kinder von damals kommen heute mit ihren Kindern und auch die Grundschule und die Kitas in der Nähe nutzen den Platz. Der Spielplatz ist eingezäunt und somit sicher. Neben der Rutsche mit Kletterwand, 2 Schaukeln, einer Wippe und einem Klettergerüst, gibt es eine Sandkiste und einen Beachvolleyballplatz. Wir halten seit Jahren die Spielgeräte auf unsere Kosten in Schuß. Während der Buddelkasten einfach nur in die Jahre gekommen ist, waren bei der Volleyballanlage mehrfach Vandalen am Werk. Die alten Netzträger sind nicht mehr zu retten. Einer wurde im letzten Jahr so abgebrochen, dass wir ihn nicht mehr retten können. Zudem muss auch das Spielfeld wieder mit ein paar Tonnen Strandsand aufgefüllt werden. Wir bewerben uns also bei eurer tollen Aktion für die Sanierung des Beachvolleyballplatzes und den Austausch der Sandkiste." Ansprechpartner: Herr Ratzlaff

Unsere Gewinner: Stadtteil- & Begegnungszentrum Evershagen, Landkreis Rostock

Auch diese Bewerbung hat uns sehr begeistert, deswegen möchten wir gern das Projekt unterstützen: „Unser Spielplatzsorgenkind ist der Bolzplatz, auf dem sich die Maulwürfe ziemlich wohl fühlen, nur nicht die fußballbegeisterten Kinder - überall Löcher oder Hügel. Wer auf dem Platz super Fußball spielen kann, ist bereit für die 1. Liga! Die große Fläche würde sich auch für andere Sportarten und Spiele eignen, wenn sie eben genug wäre. Wir haben letztes Jahr in ein transportables Volleyballnetz investiert - wir bauen es aber nicht auf, da die Unfallgefahr viel zu groß ist! Damit wird auch unsere offene Kinder- und Jugendarbeit massiv eingeschränkt. Wir sind ein offener Treff und wollen soziale Kontakte fördern als auch die Kinder des Stadtteils zu mehr Bewegung animieren. Wir haben eine essentielle und wichtige Rolle im Sozialraum Evershagen inne. In den Ferien bieten wir ganztägig Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder, deren Eltern nicht mit ihnen in Urlaub fahren können. Auch außerhalb unserer Öffnungszeiten wird der Bolzplatz von den Kindern und Jugendlichen gerne genutzt. Wir brauchen unbedingt Hilfe, zum einen zur Begradigung des Platzes und zum anderen eine probate und langfristig wirksame Maßnahme, damit der Maulwurf keine neuen Hügel buddeln kann.“ Ansprechpartnerin: Frau Dannehl-Klein